PebaQ
Wertsachenschrank

Der PebaQ Wertsachenschrank ist ein elektronisch gesichertes Schranksystem, dessen Fächer nach Freigabe mit einem Transponderchip geöffnet werden können. Das Produkt erlaubt die Festlegung, welche Person zu welcher Zeit zugriffsberechtigt ist.

Es bietet darüber hinaus eine vollständige Dokumentation aller Zugriffe inklusiv dem Nachweis des Öffnungs- und Schließzeitpunkts eines jedes Fachs.

Es enthält eine Sabotageabsicherung und wichtige Merkmale zum Schutz vor Manipulation.

Der einzelne Schrank hat 8 Fächer, bis zu 30 Schränke lassen sich einfach per Busleitung an einer Controller Einheit aufschalten.

Die Schränke können autonom ohne IT-Anbindung eingesetzt werden, alle Berechtigungen liegen dann in der Controller Einheit, welche in einem der Schränke eingebaut ist.

Zur umfangreichen Dokumentation und Auswertung aller Zugriffe wird der Controller über ein IT-Netzwerk mit einem Server verbunden. Dort werden vom PebaQ Zutrittsmanager QPortier Zentrale alle Freigaben und Aufzeichnungen behandelt.

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Es ergeben sich vielseitige Anwendungen:

Wertsachenschrank in einer Haftanstalt

In jeder Haftanstalt besteht die Notwendigkeit, die persönlichen Wertgegenstände eines Inhaftierten bei dessen Einweisung zu übernehmen und über die gesamte Inhaftierungszeit sicher zu lagern.
Hiermit sind ausgewählte Mitarbeiter des Vollzugsdiensts betraut, denen eine hohe Verantwortung übertragen wird. Die Sachwerte sind oft erheblich, es ist zu verhindern, dass damit ein Handel betrieben werden kann.
Ist ein Gegenstand bei der Haftentlassung nicht mehr verfügbar, kann der verantwortliche Beamte juristisch belangt werden, entsprechende Fälle sind bekannt.
Durch das PebaQ Schranksystem wird in einem hohen Maße der Verantwortungs- und Aufsichtspflicht Rechnung getragen. Der Zugriff auf die gelagerten Wertgegenstände ist damit auf den minimal erforderlichen Personenkreis eingeschränkt.
Die lückenlose Dokumentation aller Zugriffe schützt im Besonderen auch die Vollzugsbeamten davor, gelagerte Gegenstände zu nutzen oder die gar weiterzugeben.
Zur Verwahrung werden alle persönlichen Gegenstände in eine Folientasche eingeschweißt. Diese wird dann in einer Hängeregistermappe im Wertsachenschrankschrank gelagert.

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Verwahrung der Wertsachen von Patienten im Klinikum

Die Verwahrung von Wertgegenständen der Patienten im Klinikum ist ein heikles Thema. Ein entsprechender Service ist von der Klinik anzubieten, damit einher geht jedoch eine hohe Verantwortung bis hin zur Haftung bei Verlust.

Werden die Gegenstände zentral in der Kasse / im Tresorraum gelagert, entsteht ein erheblicher Personalaufwand durch Handling und Verwaltung, ganz abgesehen von oftmals zu langen Wegen zur Station.

Die Klinik-Variante unseres Wertsachenschranks kann dezentral über Stationen oder Stockwerke verteilt werden, die Ein- und Ausgabe der Patiententasche erfolgt dokumentiert durch das Stationspersonal (wenn ein Schubfach für mehrere Patienten genutzt wird) oder auch durch den Patienten / Angehörige selbst bei Einzelfachnutzung.

Übergabe persönlich sensibler Gegenstände in Unternehmen

Mitarbeitern eines Unternehmens wird dabei ein persönliches Schrankfach zugewiesen, der Mitarbeiter selbst hat mit seinem Transponderchip Zugriff auf ein einzelnes Fach.
Andere verantwortliche Stellen mit Vollzugriff auf alle Fächer können den jeweiligen Mitarbeitern sensible Gegenstände im persönlichen Fach hinterlegen, oder auch hinterlassene Dinge entnehmen.

Es wird optisch angezeigt, ob sich im Fach ein Inhalt zur Entnahme befindet.

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